Herbst-Ferienfahrt 2021

Ferienzeit, Zeit für eine Ferienfahrt nach Lenzen. Lenzen ist immer eine Reise wert, erst recht zur Herbstzeit. Das wissen wir, weil wir im Herbst 2019 schon einmal dort waren – mit viel Spaß und tollen Erlebnissen.
In diesem Jahr besuchten wir ein paar historische Orte, wie zum Beispiel das Sperrgebiet „DDR-Marschhufendorf-Konau“ und haben die EinwohnerInnen vor Ort befragt, wie sie die Zeit vor der Wiedervereinigung im Dreiländereck von Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern erlebt haben.
Neben unserem kulturhistorischen Programm hat es auch täglich ein buntes Freizeitprogramm gegeben. Wir waren in der Wendland-Therme in Gartow, haben einen Grillabend mit Stockbrot am Lagerfeuer und eine Nachtwanderung gemacht. Neben viel Action und Bewegung kam natürlich auch die Entspannung nicht zu kurz. ;))

Hier unser detaillierter Reisebericht, geschrieben von Chen:

Montag, 18.10.

Obwohl die Kinder um 9:45 Uhr zu unserem Treffpunkt kommen sollten, waren fast alle schon um 9 Uhr da, wegen der Aufregung. Nachdem wir uns alle auf Corona getestet haben, verabschiedeten wir die Eltern und waren bereit, unser Abenteuer zu beginnen.

Außer einer kurzen Toilettenpause sind wir den ganzen Weg durchgefahren.

Vor Ort angekommen, haben wir erst einmal ein paar Kennenlernspiele gespielt, um mehr über uns zu erfahren. Aus verschieden Papieren bastelte jedes Kind sein Abenteuerbuch, in welches jeden Abend die täglichen Aktivitäten eingeschrieben wurden.

Zum Abendessen haben Hassen und Fabian für uns gegrillt. Es hat so gut geschmeckt! Wer noch Platz im Magen hatte, konnte sich über dem Lagerfeuer noch ein Stockbrot machen.

Dienstag, 19.10.

Ein kleiner Bus hat uns früh abgeholt und nach ungefähr eineinhalb Stunden waren wir im Grenzlandmuseum in Schnackenburg. Dort hat ein netter Mann uns über die Zeit erzählt, als Deutschland noch in zwei Länder geteilt war. Neben vielen Dokumenten und Fotos haben wir auch Uniformen, Waffen und sogar einen echten Trabi gesehen!

In Stresow, einem umgesiedelten Dorf, wanderten wir an der Elbe entlang. Auf der Schwedenschanze sind wir 121 Stufen zur Aussicht nach oben gestiegen. Um neue Energie zu tanken, stärkten wir uns mit Kuchen und heißer Schokolade in einem kleinen Café, das wahrscheinlich noch nie so viele Menschen auf einmal bewirtet hat. Mit der Fähre sind wir zurück nach Lenzen gefahren. Wir sind an diesen Tag bestimmt 10 km gelaufen.

Abends, trotz der Müdigkeit hatten wir noch Lust von Ronni ein neues Spiel mit dem Namen „Werwolf“ zu lernen.

Mittwoch, 20.10.

An diesem Tag haben wir uns in zwei Gruppe aufgeteilt. Eine Gruppe war am Morgen in Burg Lenzen und Nachmittag im Camp und umgekehrt. Im Camp haben wir in Batik-Technik bunte Beutel gemacht. Außerdem haben wir die Zeit genutzt die schönen Sportgeräte vor Ort zu nutzen: zwei Große Trampolin, Go Kart-Autos, Billardtisch und vieles mehr.

Nach Burg Lenzen brauchten wir keinen Bus, konnten alles fußläufig erreichen. In der Burg haben wir erfahren, wie sich die Burg in den letzten Jahrhunderten entwickelt hat. Zum Glück hatten wir schönes Wetter, das passte perfekt für den erlebnisreichen Natur- Poesiegarten.

Am Abend waren wir wieder als große Gruppe zusammen und haben noch paar Runden „Werwolf“ gespielt.