| Sachbericht 2001 Bündelungsaktivitäten Die Treffen dienten vor allem dem Informationsaustausch und fachlich-inhaltlichen Auseinandersetzungen über die von uns jeweils praktizierte Sozialarbeit. Auf dem Köpenicker Sozialmarkt im Herbst betreuten wir mit "Eigeninitiative" einen gemeinsamen Stand. Ende September luden wir die Bezirksstadträte für Soziales und Jugend zu einem gemeinsamen Gespräch ein, um ihnen das Projekt "Sinus" vorzustellen und um in die Zukunft zu schauen. Wir wollten konkret wissen, ob es gegenseitige Erwartungen gibt, eine engere Zusammenarbeit angestrebt wird. Der Stadtbezirksrat für Jugend erschien zwar am vereinbarten Ort, war jedoch - ehe wir ihn bemerkten - ohne Begründung sogleich wieder verschwunden. So hatten wir ein nettes Gespräch mit der Sozialstadträtin, die sehr interessiert war und unsere Arbeit sehr hoch einschätzte. Als einzige Möglichkeit, uns in irgend einer Weise zu unterstützen, fiel ihr ein ABM-Projekt ein, welches sie befürworten wollte (aus verschiedenen Gründen wurde daraus nichts). Leider ist diese Stadtbezirksrätin nun nicht mehr im Amt und wir planen für 2002 ein neues Gespräch mit den aktuellen Amtsinhabern für Soziales und Jugend. Unser Eindruck der vergangenen Jahre wurde wieder bestätigt: Man akzeptiert uns, wertachtet sogar unsere Arbeit, hält sie für unbedingt förderungswürdig. Aber eben nicht durch den Bezirk. Es existieren auch keine konkreten Vorstellungen eines Auftrages der Kommune an uns; da man uns nicht finanziert, fühlt man sich dazu auch nicht berechtigt. Außerdem erfüllen wir ja die Vertragsaufgaben im Sinne der Kommune. Und das ist schön so. Weiterhin gab es verschiedene Gespräche mit dem "1000füßler e. V.", auch gegenseitige Unterstützung bei Projektentwicklungen. Die "sozial-kulturelle Straße" ist aus Mangel an Beteiligung "eingeschlafen". Es gab nur ein Arbeitstreffen. Hinzu kommt, dass ABM-Projekte den jährlichen Mitarbeiterwechsel hatten und somit gewohnte Ansprechpartner verschwanden. Es gab eine Regionalkonferenz im Jugendbereich, an der wir teilgenommen haben. Ebenso an verschiedenen Treffen der AG §78. Wir folgten der Einladung des Bürgermeisters zum Neujahrsempfang im Januar und nutzten diese Gelegenheit - ähnlich dem Sozialtag - mit anderen Projekten ins Gespräch zu kommen, sich gegenseitig zu informieren, Kontakte zu fördern und zu pflegen. In diesem Sinne waren wir auch im März Gast der Jubiläumsfeier von outreach im Container in Alt-Glienicke. Der tägliche Rundgang der Kontaktbereichsbeamten unseres Kiezes führte diese mehrmals direkt in unser Haus. Die regelmäßigen Gespräche gaben uns einen Einblick in ihren Arbeitsbereich, wir erhielten Kenntnis über Probleme, die es in unserem "gemeinsamen" Kiez gibt einmal aus ganz anderer Sicht. (Ihnen verdanken wir übrigens eine Computerspende.) Abschließend noch einmal einige Gedanken zu "Sinus". Mit dieser Arbeitsgruppe sind wir sehr zufrieden. Die Arbeit findet regelmäßig, diszipliniert und konstruktiv statt. Wir haben u. E. alle Möglichkeiten hinsichtlich der Vertragserfüllung genutzt und wollen dies auch in Zukunft beibehalten, wobei wir diese Treffen noch mehr für den fachlichen Austausch nutzen möchten, u. U. auch wieder eine gemeinsame Zukunftswerkstatt durchführen wollen. |
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